Schon seit Längerem beschäftige ich mich damit, gewisse Werte und Zustände von Sensoren oder Aktoren in einem 3D-Grundriss abzubilden und optional zu bedienen. In diesem Beitrag möchte ich Euch meine Erkenntnisse, Erfolge und Hürden schildern. Die Basis (fast) aller Werte bilden die Euch sicher bekannten „homee-Würfel“ ab.

homee als SmartHome-Gateway

homee-SmartHome-farbige-Wuerfel
homee-Gateway mit Basis-, Z-Wave-, EnOcean- und ZigBee-Würfel

Mit ihren einprägsamen Farben vereinen sie die am häufigsten genutzten SmartHome-Protokolle Z-Wave, ZigBee und EnOcean. Für jedes dieser drei Protokolle gibt es einen eigenen Würfel, welche auf einem weißen „Basis-Cube“ sitzen. Magnetisch versteht sich. Jeder dieser Würfel hat ein Kantenmaß von 5 cm. Versorgt wird der Basis-Cube mit einem Netzteil, welcher die notwendige Energie an die übrigen Würfel verteilt.

Ich nutze homee aktuell für Z-Wave und EnOcean sowie WLAN-Komponenten, in meinem Fall AVM-Produkte. Neben den erwähnten Funkprotokollen kann homee auch mit WLAN-Komponenten anderer Hersteller verbunden werden. Das sind bspw. AVM Smart Home, Belkin WeMo, HomeMatic CCU2 oder Netatmo. Der Zugriff auf eine FRITZ!Box erfordert neben der IP-Adresse auch einen User, um die Daten im homee-Cube zu hinterlegen. Anschließend werden in meinem Fall der FRITZ!DECT301 und FRITZ!DECT200 nach einem Scan angezeigt. Alle inkludierten Sensoren und Aktoren lassen sich in der homee-Oberfläche auswählen und in WENN-DANN Bedingungen (homeegrammen) zusammenfügen.

Visualisierung mit ioBroker

Ihr habt’s gelesen, in den vergangenen Blogbeiträgen habe ich zum ioBroker auf dem Raspberry Pi 3 berichtet. Schon seit Beginn fand ich die Visualisierungsmöglichkeiten mit ioBroker sehr spannend und für mich stand eine Lösung zu entwickeln im Vordergrund. Ich kann vorweg sagen, es ist mir geglückt. 😉

Klar, ioBroker ist in der Lage eine eigene SmartHome-Zentrale bereitzustellen und auf Fremdsysteme in Form von Gateways zu verzichten. Durch PlugIns, Individualanpassungen und Hardware-Erweiterungen stehen für versierte Entwickler viele Möglichkeiten zur Realisierung zur Verfügung. Ich nutze derzeit nur die PlugIns, um Schnittstellen zu WLAN und dem homee-Cube herzustellen. Das Ergebnis ist, dass alle angelernten Sensoren und Aktoren im homee in der ioBroker-Oberfläche mit Daten und Schaltzuständen eingebunden werden. Mit der im Bordmittel zur Verfügung stehenden Visualisierung (VIS) lassen sich die Werte und Zustände über eine URL-Adresse im Browser aufrufen und auf einem Blick abbilden.

Visualisierung Wohnung über homee und ioBroker
homee als SmartHome Basis gekoppelt mit ioBroker zur Visualisierung

Jeder kennt’s – die reine Abbildung von Zahlen ist trist und langweilig 🙂 Eine optimierte Ansicht weckt mehr Interesse und führt letztlich auch dazu, aktiv genutzt zu werden. Das Ergebnis ist ein 3D-Grundriss, der die eigenen 4 Wände mit den wichtigsten Daten abbildet.

Welche Mehrwerte bringen mir homee und eine Visualisierung?

Die Verbindung von ioBroker mit homee bringt in Summe 3 bekannte und oft genutzte Funkstandards zusammen.

  • ZigBee wird von einem großen schwedischen Möbelhaus aber auch von OSRAM genutzt.
  • Z-Wave ist mittlerweile bei vielen Herstellern eingezogen und weit verbreitet.
  • EnOcean ist vor allem durch das Prinzip des „energy harvesting“, bei dem die Sensoren und Schalter überwiegend batterielos arbeiten, bekannt.

Die Möglichkeiten mit homee als Basis für unterschiedlichste Protokolle, einer intuitiv über das Smartphone zu bedienenden Oberfläche und die Anbindung an den RaspberryPi machen es für mich sympathisch damit weiterzuarbeiten. Voran steht die Visualisierung der ermittelten Werte und Zustände der unterschiedlichen Standards. Das Ergebnis ist eine über das Touchfeld bedienbare Visualisierung mit verschiedenen Ansichten (3D-Grundriss, Diagramm mit Temperaturentwicklungen sowie der Energieverbrauch von Geräten).

Folge mir!

Christian

Ich bin im Online Marketing tätig und blogge in meiner Freizeit über Smart Home und das vernetzte zu Hause.
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