Smart Home, ein Trend der immer mehr an Bedeutung findet. Doch wie vernetze ich das Haus und was muss ich beachten dabei? Alles das erklärte ich einem interessierten Publikum vor wenigen Wochen.

Smart vernetzt im Eigenheim

Im Rahmen zum „Twittwoch Chemnitz“, einem regelmäßigen Treffen in der sächsischen Stadt Chemnitz, wurde ich angefragt, ob ich nicht Lust hätte einen Vortrag zu Thema Smart Home zu halten. So kam es dann, dass ich in der Chemnitzer Innenstadt im „Living Lab Chemnitz“ vor bekannten aber unbekannten Gesichtern über meine Erfahrungen berichtete.

Aller Anfang ist schwer – auch beim Haus vernetzen

haus vernetzen mit vernetztem spiegel
Smart Home Spiegel

Mein Exkurs war so angelegt, dass ich mit einer Einführung zu Smart Home, Heimvernetzung und intelligentes Wohnen startete. Ich erklärte anhand von  Grafiken und meinen Erfahrungen auf was geachtet werden muss und wie alles miteinander zusammenhängt. Ein erster Schwerpunkt waren die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten der Smart Home Technologien und deren Vorteile.

Hersteller für Heimvernetzung

Anhand weiterer Slides zeigte ich eine Auswahl der verschiedenen Hersteller. An dieser Stelle sei gesagt, dass nicht alle Smart Home Anbieter aus platzgründen abgebildet werden konnten. Es lässt sich aber festhalten, dass die verschiedenen Hersteller dazu beitragen die Anwender zu verwirren – letzteres durch einen fehlenden einheitlichen Standard. Ein ganzen Haus vernetzen macht man eben nicht mal schnell nebenbei. Eine Wohnung ebenso.

Ein weiterer Schwerpunkt ist für sich selbst zu entscheiden, was für eine Lösung am Besten ist. Denn nicht jeder Hersteller kann alles und will alles abbilden für ein vernetztes Haus. Im unglücklichsten Fall ist dann ein Systemwechsel erforderlich, wenn die Smart Home Lösung erweitert werden soll.

Beispiele für ein vernetztes zu Hause

Nur Theorie ist langweilig und so stellte ich innerhalb des Vortrags verschiedene Anwendungsbeispiele vor. Dabei ging ich auf die vorhandenen Inhalte meines Blogs ein:

Dank einer guten WLAN-Verbindung zeigte ich zusätzlich per VPN-Verbindung, wie man das Haus vernetzen kann. Ein Live-Übertragung der IP-Cam und die Integration von verschiedenen Temperaturwerten aus einem Smart Home Haus fesselte die Teilnehmer.

Was kostet ein Smart Home?

Wie so oft, lässt sich nicht sagen, wie hoch die Anschaffungskosten sind. Bei den Einsteigerlösungen beginnt man bei ca. 150€ in Form eines Paketes. Wird es komplexer kommt man schnell an einen vierstelligen Betrag heran. Egal wie man sich entscheidet, man sollte bei der Wahl neben dem Preis auch auf das genutzte Übertragungsprotokoll achten und auf ein zukunftsfähiges System wie bspw. QIVICON oder Z-Wave setzen.

Wer meinen Vortrag nicht besuchen konnte, der kann diesen hier anschauen.

Die abschließende Fragerunde mit vielen unterschiedlichen Denkansätzen zeigten mir, dass das Thema noch lange nicht für jedermann verständlich und dadurch ohne Probleme anwendbar ist. Ich bin mir sicher, dass noch weitere Vorträge folgen werden…

Auf bald, Christian 🙂

Folge mir!

Christian

Ich bin im Online Marketing tätig und blogge in meiner Freizeit über Smart Home und das vernetzte zu Hause.
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2 Comments

  • markus

    Hallo,
    finde deine Folien nicht schlecht ausser dass du eigentlich den Standard der sich seit 26 Jahren auf dem Markt etabliert hat sehr wenig Zuneigung schenkts.
    KNX ist bestimmt nicht der BILLIGSTE Standard, aber bestimmt der, der von vielen Herstellern (über 400) unterstützt wird und auch ohne Probleme abwärtskompatibel ist.

    Aber so sei es nun mal, der Eine setzt das System ein, der Andere dieses.

    mfG Markus

    • Christian

      Hallo Markus,
      danke für deinen Kommentar. KNX sagt mir natürlich auch etwas. Ich werde voraussichtlich im September einen KNX Beitrag veröffentlichen. Dieser wird sich dann auf ein Praxisbeispiel aus meinem Privatumfeld beziehen.
      Gruß Christian

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